Historischer Durchbruch: Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) übernimmt ab 2026 erstmals Kosten für klinisch-psychologische Behandlungen als Kassenleistung. Für Psychologinnen und Psychologen in eigener Praxis ändert sich damit nicht nur die Vergütung — sondern auch die gesamte Abrechnung. Wir erklären, was das konkret bedeutet und wie du dich vorbereitest.
Was hat sich geändert?
Mit der Novelle des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (ASVG) wurde die klinisch-psychologische Behandlung 2026 in den Leistungskatalog der ÖGK aufgenommen. Das heißt: Patientinnen und Patienten können Behandlungen bei klinischen Psychologinnen und Psychologen künftig direkt über die e-card abrechnen — ähnlich wie bei Kassenärztinnen und Kassenärzten.
Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick:
- Klinisch-psychologische Behandlung ist ÖGK-Kassenleistung ab 2026
- Direktverrechnung mit der ÖGK wird möglich (Kassenvertrag)
- Wahlpsychologinnen und Wahlpsychologen: Kostenzuschuss für Patienten steigt deutlich
- Neue Abrechnungscodes und Dokumentationspflichten treten in Kraft
- ICD-10-Diagnosen werden bei der Abrechnung verpflichtend
Kassenvertrag oder Wahlpsychologe — was ist der Unterschied?
Psychologinnen und Psychologen haben 2026 zwei Wege:
| Merkmal | Kassenvertrag | Wahlpsychologe |
|---|---|---|
| Abrechnung | Direkt mit ÖGK | Patient zahlt, erhält Kostenzuschuss |
| Honorar | Festgelegt im Kassentarif | Frei wählbar |
| Patientenzugang | Breiter (keine Vorauszahlung) | Eingeschränkter (Vorauszahlung nötig) |
| Dokumentation | ÖGK-Vorgaben verpflichtend | Berufsrechtliche Pflichten |
| Rechnungsformat | Elektronisch an ÖGK | Honorarnote an Patient |
Was bedeutet das für deine Abrechnung?
Unabhängig davon, ob du einen Kassenvertrag anstrebst oder als Wahlpsychologin arbeitest: Die Abrechnungsanforderungen steigen. Folgende Punkte werden 2026 relevant:
1. Neue Leistungspositionen
Die ÖGK führt eigene Tarif-Positionen für klinisch-psychologische Behandlungen ein. Diese müssen korrekt auf der Rechnung bzw. Honorarnote angeführt werden. Fehlerhafte Codes führen zu Rückweisungen.
2. ICD-10-Diagnosepflicht
Für die Kassenabrechnung muss jede Behandlung mit einer ICD-10-Diagnose versehen werden. Auch Wahlpsychologen profitieren: Honorarnoten mit ICD-10-Code werden schneller vom Versicherungsträger bearbeitet.
3. Sitzungsdokumentation
Datum, Dauer, Leistungsart und Diagnose müssen pro Sitzung erfasst werden. Papierchaos? Nicht nötig — digitale Lösungen vereinfachen die Dokumentation erheblich.
4. Einreichfristen und Formate
Kassenrechnungen müssen innerhalb definierter Fristen eingereicht werden. Wahlpsychologen-Honorarnoten sollten für Patienten so formatiert sein, dass die Einreichung bei der ÖGK problemlos funktioniert.
Praxis-Tipp: Beginne frühzeitig, deine Rechnungsvorlagen an die neuen Anforderungen anzupassen. Wer im Jänner 2026 noch alte Vorlagen verwendet, riskiert Rückweisungen und verzögerte Zahlungen.
Wie TimeInvoicer dich unterstützt
TimeInvoicer wurde speziell für Psychologinnen, Therapeutinnen und Wahlärztinnen in Österreich entwickelt. Die App ist auf genau diese Abrechnungsszenarien vorbereitet:
- ICD-10-Diagnosecodes integriert: Wähle den passenden Code aus der eingebauten Liste — mit Suchfunktion und Favoriten.
- ÖGK-konforme Honorarnoten: Rechnungen im richtigen Format, mit allen Pflichtangaben für die Einreichung bei der ÖGK, BVAEB oder SVS.
- Kalender als Datenquelle: Termine werden direkt aus deinem Handy-Kalender übernommen. Kein doppeltes Eintippen von Datum, Uhrzeit und Patient.
- Sammelrechnungen: Monatliche oder quartalmäßige Sammelrechnungen für Patienten mit mehreren Sitzungen — ideal für die Kasseneinreichung.
- Zahlungstracking: Sieh sofort, welche Rechnungen bezahlt, offen oder überfällig sind. Mit automatischen Erinnerungen.
- DSGVO & Datenschutz: Alle Daten bleiben auf deinem Gerät. Keine Cloud, kein Server, keine Drittanbieter. Punkt.
Rechnung in 10 Sekunden: Termin antippen → Leistung wählen → PDF teilen. Das ist TimeInvoicer. Kein Studium der Abrechnungsvorschriften nötig.
Was Wahlpsychologen jetzt tun sollten
Auch wenn du keinen Kassenvertrag planst: Die ÖGK-Reform betrifft dich. Der höhere Kostenzuschuss bedeutet mehr Patienten, die nach Honorarnoten fragen — und diese müssen korrekt formatiert sein.
- Rechnungsvorlage prüfen: Enthält deine Honorarnote alle Pflichtangaben (Name, SVNr, ICD-10, Leistung, Datum, Betrag)?
- ICD-10-Codes kennen: Die 10–15 häufigsten Diagnosen deiner Praxis solltest du im Schlaf kennen — oder per App abrufbar haben.
- Digitale Abrechnung einrichten: Papierbasierte Abrechnung ist ab 2026 ein Wettbewerbsnachteil. Patienten erwarten digitale Honorarnoten per E-Mail oder Messenger.
- Zahlungsübersicht einführen: Welche Rechnungen sind offen? Welche bezahlt? Ein einfaches Tracking spart Stunden pro Monat.
Fazit: Chance für die gesamte Berufsgruppe
Die ÖGK-Kassenleistung 2026 ist ein Meilenstein für die klinische Psychologie in Österreich. Für deine Praxis bedeutet das: mehr Patienten, professionellere Abrechnung, höhere Anforderungen an Dokumentation.
Mit der richtigen Software-Unterstützung meisterst du den Übergang mühelos. TimeInvoicer nimmt dir die Abrechnungs-Komplexität ab, damit du dich auf das konzentrieren kannst, was zählt: deine Patientinnen und Patienten.
Bereit für die neue Abrechnung?
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